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Anlässe - Interpreten - Svein Amund Skara |
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Svein Amund SkaraDer norwegische Orgelvirtuose Svein Amund SkaraSvein Amund Skara ist einer der führenden Doppelinstrumentalisten in Europa (Klavier und Orgel). Skaras Klavier- und Orgelrepertoire ist besonders umfangreich. Skara hat in Norwegen, Schweden, Dänemark, Österreich, Deutschland, Frankreich, Lettland, Schottland, England, in der Schweiz und in den USA konzertiert. In den letzten Jahren hat er unter anderem folgende Konzerte gegeben: Notre-Dame de Paris, Bourges Cathedral (Frankreich), Riga Dom (Lettland), Festival Orgelkunst (Augustinerkirche - Wien), Internationales Orgelfestival in der Votivkirche (Wien), First Congregational Church of Los Angeles, Cathedral of Saint Paul (MN-USA), Washington National Cathedral (D.C.), St. Patricks Cathedral (New York City), Hohen Dom zu Essen, Hohen Dom zu Fulda, Marktkirche Wiesbaden, Marktkirche Hannover, Braunschweiger Orgeltage, Thüringer Orgelsommer, St. Lorenz-Kirche Nürnberg, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Bamberger Dom, Paderborner Orgelsommer, Rottenburger Orgeltage, Konstanzer Münster, Weimarer Internationalen Orgelwochen, Basilika Steinfeldt (Deutschland), Blekinge Internationella Orgelfestival, Dom zu Karlstad, Dom zu Uppsala, Dom zu Göteborg (Schweden), Odd Fellow Palais Kopenhagen, St. Giles' Cathedral - Edinburgh, Internationales Orgelfestival (Oslo), Canterbury Cathedral (England), Westminster Cathedral (London). Svein Amund Skara ging aus mehreren Wettbewerben als Preisträger hervor. Er hat mehrere CD-Aufnahmen gemacht. Er nahm in 2006 an der Münsterorgel in Konstanz zwei CDs auf. Er legte im Jahr 1982 die höhere Organisten- und Kirchenmusikerprüfung am Trondheim Musikkonservatorium und im Jahr 1986 die Diplomprüfung (Master of Music) in Klavier-Kammermusik an der Norwegischen Musikkhochschule ab. 1984 debutierte er als Pianist, 1989 dann als Organist. Skara hat bei Professor Einar Steen-Nökleberg, Professor Jiri Hlinka, Professor Eva Knardahl, Professor Roberto Szidon und Professor Helena Costa Klavier studiert. Orgel hat er bei Professor Björn Kaare Moe, Professor Björn F. Boysen und Professor Harald Herresthal studiert. PresseWESTDEUTSCHE ALLGEMEINE, DEUTSCHLAND Umso wirkungsvoller gestaltete Skara das bombastische Finale. An die Qualitäten von Karlsens Sonate reichen die Choral-Variationen von Ludvig Nielsen freilich nicht heran. Dennoch boten auch die einen interessanten Einblick in die musikalische Tradition Norwegens. Zwei Standardwerke der Orgelliteratur bildeten den Rahmen des Konzerts. Bachs Passacaglia C-Moll präsentierte Skara zunächst als ein Stück für Feinschmecker. Auf die ganz großen Effekte verzichtete der Norweger zugunsten einer eher dezenten und manchmal durchaus überraschenden Registrierung. Genau in die andere Richtung bewegte sich Skara am Ende. Lautstarke Klänge und kraftvolle Zungenregister im Bass überwogen in Liszts Präludium und Fuge über B-A-C-H. Komplettiert wurde das Programm mit einer reizvollen Transkription: Mozarts Adagio und Fuge C-Moll in einer Fassung von Jean Guillou. Viel Beifall gab es am Ende. SÜDKURIER, KONSTANZ, DEUTSCHLAND Doch außer Bach-Mozart-Liszt hatte der Norweger Skara auch Werke aus seiner Heimat mitgebracht: Klell Mörk Karlsens Sonate «De profundis» breitet in über 25 Minuten und vier Sätzen düstere Motive aus, setzt über Dauerliegetönen Cluster neben Cluster («Tontrauben» als dissonante Tonansammlungen), lässt meditative Fernklänge flirren, gipfelt in Widor-Art in virtuoser Toccata, wo der Choral «Aus tiefer Not» aufscheint: exzessive Sprache des 20. Jahrhunderts, dissonant bis in den Schlussakkord hinein, der wohl alle Töne der g-Moll-Tonleiter auf einmal umfasst. Ganz anders die Variationen über einen norwegischen Choral von Ludvig Nielsen, auch aus dem 20. Jahrhundert, aber in der Sprache sauber gearbeiteter Barockmusik. Skara ließ freundliche Bicinien und Trios spielerisch tändeln, fädelte das volkstümlich-melodische Thema in seinen vielen Imitationen, Augmentationen (Verlängerungen) und Umkehrungen so anschaulich auf, als habe Nielsen noch eine «Kunst der Fuge» schreiben wollen, wo selbst die krönende Verknüpfung von Thema und Umkehrung nicht fehlten, womit sich Bach doch irgendwie durch den ganzen Abend zog. Das war kluges Programmkonzept, von den Zuhörern lange beklatscht. KÖLNISCHE RUNDSCHAU, DEUTSCHLAND [...] Da braucht es viel Feingefühl, um in einer meist nur kurzen Phase des Kennenlernens dieses fantastische Instrument zu durchschauen, seine Vorzüge zu erkennen und voll auszuspielen. Gerne wird die Königorgel von den Gastorganisten so gespielt, dass der Kirchenraum wie eine gigantische, imposante Tonmasse wirkt. Doch was wirklich in dieser Orgel steckt, die einzelnen Finessen und Feinheiten, die sie zu bieten hat, das präsentiert der, der sie durchschaut hat und fähig ist, massvoll und vorsichtig mit ihr umzugehen. Am Sonntag hatte so jemand auf der Orgelbank Platz genommen. Schon beim ersten Stück, Präludium und Fuge in e-moll von J. S. Bach, bewies der norwegische Organist und Pianist Svein Amund Skara, dass er ein wirklich eleganter Musiker ist und kein verkappter Klaviatur-Leistungssportler, der die Musik als Höchstleistung im Hinblick auf Klangmasse und Tempo ansieht. Mit tollem Tempo, das grosse Klarheit und Durchsichtigkeit des musikalischen Geschehens im Kirchenraum zuliess, ging Skara zu Werke. SÜDKURIER, KONSTANZ, DEUTSCHLAND [...] Regers Fantasie und Fuge d-moll Opus 135 b [...] am Ende eine Engführung mit höchster Deutlichkeit aller Gedanken, Spielkünste, und Vollwerk-Lautstärke der mächtigen Orgel. AFTENPOSTEN, OSLO, NORWEGEN THÜRINGER ALLGEMEINE, DEUTSCHLAND WESTFALEN-BLATT, DEUTSCHLAND UPPSALA NYA TIDNING, SCHWEDEN LOS ANGELES TIMES, USA Konzerte auf der Kollegiorgel |
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